Die deutschen Gasspeicher leeren sich in besorgniserregendem Tempo – und die Bundesregierung gibt sich betont gelassen. In der Bundespressekonferenz konfrontierte die OAZ das Bundeswirtschaftsministerium mit der Frage, ob Ministerin Katharina Reiche die Abschaffung der Gasspeichersicherheitsumlage im Januar im Rückblick als Fehler ansieht. Die Antwort des Ministeriumssprechers Ungrad fiel defensiv aus – und offenbarte zugleich die wachsende Kluft zwischen offizieller Beruhigungsrhetorik und den nackten Zahlen.
Energieversorgung
Gas-Speicher nur noch bei 21 Prozent: Die Regierung setzt auf einen Markt, der nicht liefert
Die Gasspeicher sind so leer wie lange nicht mehr. Die Bundesregierung gibt sich gelassen – doch die Zahlen sprechen gegen sie.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Europas größter Porenspeicher Rehden in Niedersachsen: Der aktuelle Füllstand liegt bei 7,8 Prozent.
© Sina Schuldt/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*