Migration

Leere Räume, offene Fragen: Was passiert mit dem Flüchtlingsheim in Tegel?

Erst 2016 erbaut, steht die ehemalige Flüchtlingsunterkunft in Tegel seit Ende letzten Jahres komplett leer. Die Nachbarschaft rätselt über die Zukunft des Gebäudes.

Annamarie Heller
Annamarie Heller
4 Min
Das Flüchtlingsheim in Tegel.

Das Flüchtlingsheim in Tegel.

© Annamarie Heller / Berliner Zeitung

Im Jahr 2016 errichtete die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag in der Bernauer Straße 138a in Tegel eine „Modulare Unterkunft“ für Flüchtlinge (MUF). In dem neungeschossigen Gebäude konnten bis zu 224 Menschen untergebracht werden. Der Bau entstand damals mit einer klaren Zusage an die Nachbarschaft: Nach dem Ende der Nutzung als Geflüchtetenunterkunft sollte das Gebäude in ein reguläres Wohnhaus umgewandelt werden und in den Bestand der Gewobag übergehen.

Mittlerweile sind die letzten Bewohner ausgezogen, das Gebäude steht leer. Der Hintergrund: Der Vertrag zwischen dem Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und der Gewobag lief Ende Februar 2026 inklusive aller Verlängerungsoptionen endgültig aus.

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