Arbeitsmarkt

Leibniz-Institut: Nachwuchsmangel im Osten am größten

Der geringe Anteil junger Menschen wird in Ostdeutschland nach einer Untersuchung des Leibniz-Instituts für Nachwuchsmangel sorgen. Der Bevölkerungsanteil de...

dpa
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ARCHIV - Ein Bauarbeiter mit einem Gasbrenner beim Bau eines Mehrfamilienhauses.  bild

ARCHIV - Ein Bauarbeiter mit einem Gasbrenner beim Bau eines Mehrfamilienhauses. bild

© Julian Stratenschulte/dpa/Symbol

Das Institut sieht darin ein Warnzeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Einer großen Zahl von Beschäftigten, die in den nächsten 15 Jahren in Rente gehen, stünde eine geringe und rückläufige Zahl von Nachwuchskräften gegenüber, erläuterte der Bevölkerungsgeograf Tim Leibert. Kurz- bis mittelfristig sei deshalb damit zu rechnen, dass freiwerdende Stellen nur schwer besetzt werden können. Hierdurch könne die wirtschaftliche Existenz einzelner Unternehmen bedroht sein.

Am höchsten ist der Bevölkerungsanteil der 18- bis unter 25-Jährigen mit 13,1 Prozent in Heidelberg. Im Landkreis Spree-Neiße in der brandenburgischen Lausitz ist der Prozentsatz der jungen Erwachsenen dagegen mit nur 4,2 Prozent bundesweit am niedrigsten.

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