Erinnerungskultur

Lesung in Lichtenberg: „Paradiesstraße“ schlägt Brücke nach Litauen

Im Rahmen der 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Lichtenberg und Jurbarkas lädt die Anton-Saefkow-Bibliothek zu einer multimedialen Lesung mit Autorin Ulla Lachauer ein.

BLZ
2 Min
So wird der 35. Jahrestag der Unabhängigkeit Litauens zelebriert. Auch in Ulla Lauchers Buch ist ein freies Litauen im Fokus.

So wird der 35. Jahrestag der Unabhängigkeit Litauens zelebriert. Auch in Ulla Lauchers Buch ist ein freies Litauen im Fokus.

© Mindaugas Kulbis/AP/dpa

Am Freitag, 20. November, ab 18 Uhr liest die Journalistin Ulla Lachauer aus ihrem Buch „Paradiesstraße“, welches die bewegende Lebensgeschichte der ostpreußischen Bäuerin Lena Grigoleit erzählt. Die Geschichte ist geprägt von Flucht, Sibirien-Deportationen und dem Einsatz für ein freies Litauen. Begleitet wird die Lesung von historischen Fotografien.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Live-Zuschaltung von Partnerinnen und Partnern aus der litauischen Partnerstadt Jurbarkas, um Vergangenheit und Gegenwart direkt miteinander zu verbinden. Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU), der ebenfalls seine Unterstützung zeigt, betont die Bedeutung des Austauschs: Die Geschichte von Lena Grigoleit zeige, wie eng die europäische Geschichte verwoben sei. Solche Begegnungen stärkten das Verständnis und die gemeinsame Zukunft.

Der Eintritt für die Anton-Saefkow-Bibliothek ist kostenfrei. Eine Anmeldung für die Veranstaltung erfolgt per E-Mail an: [email protected] oder telefonisch unter (030) 902 96 37 90.

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