Es sind großartige Veranstaltungen des Dialogs, die Nirit Sommerfeld in ihrem kleinen Museumscafé im ArchäologieLandesmuseum smac in Chemnitz auf die Beine gestellt hat. Die umtriebige Künstlerin hat streitbare Geister auf ihr Goldenes Sofa gesetzt, will nach eigenem Bekunden den Dialog in der Stadt ihrer Vorfahren befördern – und immer auch über jüdisches Leben in der Stadt sprechen. Die jüdische Gemeinde der Stadt beäugt das Treiben der im israelischen Eilat geborenen Meinungsmacherin mit Skepsis, ja Ablehnung.
Politik
Letzte Debatte im Chemnitzer Julius: So geht es danach weiter
Die streitbare jüdische Künstlerin Nirit Sommerfeld gibt ihr Café im Chemnitzer smac auf – es gab keine Einigung mit der städtischen GGG über den Mietvertrag.
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Nirit Sommerfeld vor ihrem Café in Chemnitz: Trotz Ende ihrer Zeit im Landesmuseum smac will die streitbare Enkeltochter des berühmten Chemnitzers Julius Sommerfeld, der zahlreiche Juden zu Nazizeiten in Sicherheit brachte, der Stadt treu bleiben.
© Ingo Eckardt
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