Schon die Einleitung sprengt die Grenzen: Die Kamera fährt den schier endlosen Aufzugschacht des Kölner Fernsehturms „Colonius“ empor – es ist zugleich eine Reise in einem Zeittunnel. Denn anno 1993 tobt oben im Turmcafé in 166 Metern Höhe eine letzte Techno-Party. Auf der Terrasse darüber hat ein Paar riskanten Sex, ganz knapp an der Kante.
Der „Tatort: Colonius“ reist auch in die Geschichte der Kölner Kommissare: Denn Freddy Schenk (Dietmar Bär) erinnert sich hier an seinen Einstieg in den Beruf. Er sollte 1993 in jener Techno-Nacht einen Brand am Fuße des Turms aufklären. Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) war noch nicht in Köln. Er arbeitete damals ja auch noch im Düsseldorfer „Tatort“-Team mit Bernd Flemming (Martin Lüttge) und Miriam Koch (Roswitha Schreiner). Erst seit 1997 sind sie als Kölner Duo zu sehen.
Sonntagskrimi
Letzter Techno und riskanter Sex auf’m Turm: Der Kölner „Tatort“
Der Kölner „Tatort“ fährt auf den Fernsehturm „Colonius“ hinauf und 32 Jahre zurück. Damals verschwand ein Mädchen nach einer Party. Jetzt mauern die Mittfünfziger. Die TV-Kritik.
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Seit Mitte der 90er sind sie ein Team: Freddy Schenk (Dietmar Bär, l.) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt). Jetzt verschlägt sie ein Fall auf den Kölner Fernsehturm und in die Vergangenheit.
© WDR/Sandra Stein
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