Erst lief der Modedesigner Harald Glööckler noch über den roten Teppich – dann war er im Laufe des Abends plötzlich verschwunden. Das wunderte nicht nur die Gäste der Dresdner Hope-Gala. „Ich sollte mit Harald Lose für den guten Zweck verkaufen, aber der war auf einmal weg“, sagte die Influencerin Lyn Künstner der Bild-Zeitung; sie selbst sei von der Flucht des Designers überrascht worden. Womöglich war Glööckler verärgert.
In Medienberichten heißt es, der Grund für sein Verschwinden von der Charity-Veranstaltung am Samstagabend könne gewesen sein, dass man Glööckler bei der Vorstellung der prominenten Gäste vergessen hatte: Während von dem Sat.1-Moderatoren-Duo Matthias Killing und Karen Heinrichs die anderen Stars des Abends vorgestellt wurden, sei von dem anwesenden Glööckler auf der Bühne zunächst keine Rede gewesen.
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Dabei hatte sich der 58-jährige Modedesigner, der am späteren Abend Lose für den guten Zweck verkaufen sollte, zu Beginn der Show noch selbstlos gegeben: „Ich finde es wichtig, dass es auch in schwierigen Zeiten Leute gibt, die etwas für arme Kinder tun“, sagte er in einem Interview – und verschwand einige Minuten darauf. Die Organisatoren führten die Flucht auf den Schlafmangel des Modedesigners zurück. „Er war müde, wollte ins Bett“, hieß es zum wortlosen Verschwinden.
Gold, Glitzer und Glamour: Glööckler bei der Hope-Gala
© Future Image/Imago
Eine Erklärung lieferte Glööckler, etwa über Instagram, bisher noch nicht. Dort teilte er am gestrigen Sonntag allerdings kommentarlos einen Beitrag der Bild-Zeitung, in dem seine Flucht thematisiert wurde. Auch Fotos und Videos, die sein Gala-Outfit zeigen, lud er hoch. „Das habe ich selbst entworfen. Ich wollte ja nicht nackt kommen“, sagte der Modedesigner in einem Interview vor der Gala.
Es ist nicht das erste Mal, dass Harald Glööckler bei einer Veranstaltung keine Beachtung geschenkt wird. Bereits vor einigen Wochen vergaß der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper den Modedesigner willkommen zu heißen, als dieser die Cannstatter Wasen besuchte. Doch immerhin traf es ihn hier nicht als Einzigen: Auch Andrea Berg wurde damals nicht erwähnt.
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