Nahverkehr

Linie 102 fährt ab Ende Oktober öfter zwischen Rostock, Kritzmow und Satow

Zwischen Stadtweide und Campus Südstadt in Rostock entsteht werktags ein Zehn-Minuten-Takt. Hintergrund ist die Vollsperrung der Rennbahnallee.

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Buslinie 102: Der neue Fahrplan bringt ab 26. Oktober mehr Verbindungen zwischen Rostock, Kritzmow und Satow.

Buslinie 102: Der neue Fahrplan bringt ab 26. Oktober mehr Verbindungen zwischen Rostock, Kritzmow und Satow.

© Constanze Steinke

Fahrgäste zwischen Rostock, Kritzmow, Stäbelow und Satow bekommen ab dem 26. Oktober mehr Busse auf der Linie 102. Nach den Herbstferien gelten kürzere Takte und zusätzliche Verbindungen, wie Rebus Regionalbus Rostock am Donnerstag mitteilte. Die Linie soll zugleich eine Lücke schließen, die durch die Bauarbeiten in der Rennbahnallee im Rostocker Stadtverkehr entsteht.

Die Rennbahnallee wird zwischen Barnstorfer Ring und Tannenweg voll gesperrt. Von Oktober 2026 bis voraussichtlich Frühjahr 2028 soll dort unter anderem die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Die Straßenbahnverbindung zwischen den Haltestellen Zoo und Neuer Friedhof wird mit Beginn der Bauarbeiten dauerhaft eingestellt.

Mehr Fahrten und neue Direktverbindungen

Zwischen Stadtweide und Campus Südstadt fahren montags bis freitags gemeinsam mit der RSAG Busse im Zehn-Minuten-Takt. Von Kritzmow und Stäbelow zum Campus Südstadt gilt künftig ein 20-Minuten-Takt, zwischen Groß Schwaß und Campus Südstadt ein Stundentakt. Am Campus Südstadt können Fahrgäste direkt in die Straßenbahnlinien 4 und 6 der RSAG umsteigen.

Auch Satow ist künftig stündlich mit dem Rostocker ZOB verbunden. Vom Campus Südstadt fährt die Linie 102 über die Joachim-Jungius-Straße und Beim Pulverturm durchgehend bis zum Zentralen Omnibusbahnhof in der Innenstadt. Neu angefahren werden das Kaufland an der Haltestelle Erich-Schlesinger-Straße und die Don-Bosco-Schule an der Haltestelle Mendelejewstraße, sodass Einkauf, Schule und Arbeitsplätze dort ohne Umstieg erreichbar sind.

Landrat Sebastian Constien sieht darin „attraktive Verbindungen nach Rostock“ für Pendler aus dem Landkreis. Rostocks Bausenatorin Ute Fischer-Gäde verwies auf die Abstimmung zwischen Rebus, RSAG und dem Verkehrsverbund Warnow: Gerade bei umfangreichen Baumaßnahmen bräuchten Fahrgäste gut aufeinander abgestimmte Angebote. Rebus-Geschäftsführer Thomas Nienkerk erwartet, dass die Linie die Verbindungen zwischen Rostock und den westlich gelegenen Gemeinden „deutlich verbessert“; VVW-Geschäftsführer Stefan Wiedmer hob die neuen Umsteigemöglichkeiten in Rostock hervor.

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Fahrgäste sollten sich vor der Umstellung über ihre neuen Abfahrtszeiten informieren. Die neuen Fahrpläne erscheinen vor dem 26. Oktober unter www.rebus.de sowie beim Verkehrsverbund Warnow unter www.verkehrsverbund-warnow.de.

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