Nach ihrem Wahlsieg beginnt für die Berliner Linke jetzt der Kampf um eine Regierungsmehrheit. Eines ihrer größten Wahlversprechen sorgt dabei weiter für Streit: Rund 220.000 Wohnungen großer Konzerne will die Partei vergesellschaften.
Neue Wohnungen entstehen dadurch nicht – darin sind sich selbst Kritiker und Befürworter einig. Der entscheidende Streit liegt woanders: Wer soll über Mieten, Belegung und die Bewirtschaftung bestehender Wohnungen bestimmen? Befürworter sehen gerade darin den Nutzen einer Vergesellschaftung. Doch ob das Modell dauerhaft günstigere Mieten ermöglichen könnte, hängt entscheidend von Entschädigungs- und Bewirtschaftungskosten ab.
Enteignung
Linke will 220.000 Berliner Wohnungen enteignen: Was haben Mieter wirklich davon?
Bis zu 36 Milliarden Euro für Wohnungen, die längst stehen – und kein einziger Neubau. Trotzdem könnten Mieter profitieren. Wie soll das funktionieren?
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Das Thema Vergesellschaftung will nicht abreißen. Doch auch Befürworter sagen: Ein Allheilmittel ist sie nicht.
© IMAGO
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