Lesung

Thomas Brussig lässt sich beim Schreiben reinreden

Der nächste Roman von Thomas Brussig spielt im Jahr 2084. Er handelt von einem Mittel zum Glücklichsein. Der Autor erlaubt schon vor Erscheinen, darüber zu diskutieren.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
3 Min
Thomas Brussig am Dienstagabend im vom Literaturhaus bespielten Cabuwazi-Zelt

Thomas Brussig am Dienstagabend im vom Literaturhaus bespielten Cabuwazi-Zelt

© Literaturhaus Berlin

Thomas Brussig, bekannt mindestens durch „Helden wie wir“ und „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“, hat wieder einen Roman geschrieben. Der soll im Herbst erscheinen. Vor einem der beiden Cabuwazi-Zelte auf dem Tempelhofer Feld behauptete am Dienstagabend jedoch ein Plakat „Thomas Brussig ist noch nicht fertig“. Und wirklich, der Autor sagte in der Manege, er habe das Manuskript zwar vorerst beendet, aber seinem Verlag möchte er es noch nicht abgeben. Er sucht Widerspruch. „Bitte finden Sie das nicht gut, was Sie hören.“

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