Die Vorbereitungen für den Lithium-Abbau im Osterzgebirge schreiten voran. Das Sächsische Oberbergamt hat dem Bergbauunternehmen Zinnwald Lithium grünes Licht für den Bau eines Probestollens gegeben. Nach Angaben des in England ansässigen Unternehmens soll der Stollen etwa einen Kilometer tief in die Hauptlagerstätte führen und dabei ermöglichen, bis zu 2.000 Tonnen Erz zu entnehmen. Ein konkreter Baubeginn nahe der B 170 steht bislang jedoch nicht fest.
Lithium-Abbau: Wer zahlt den Preis für die grüne Transformation?
Die Genehmigung für den Bau gilt bis Ende 2027. Erst kürzlich hatte die Landesdirektion Sachsen den Abtransport des geförderten Erzes durch einen kilometerlangen Fördertunnel statt über Lkw-Verkehr empfohlen. Die Maßnahme soll die Belastung für Anwohner reduzieren.
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Der Abbau von Lithium wird als strategisch bedeutsam für die EU angesehen, da der Rohstoff ein zentraler Bestandteil bei der Produktion von Smartphones, Solarspeichern und Elektrofahrzeugen ist. Eine Förderung vor Ort könnte die Abhängigkeit von Importen verringern. Dennoch bleibt das Projekt unter Anwohnern und Umweltschützern im Osterzgebirge umstritten, da diese Eingriffe in die Natur und negative Auswirkungen auf die Lebensqualität in der Region befürchten.
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