Regionalliga

Lok scheitert erneut in der Relegation - Fluch der Nordost-Meister hält an

Seit 2020 blieb zum fünften Mal der Meister der Regionalliga Nordost in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga hängen. Lok Leipzig ereilte dieses Drama nach 2020 und 2025 erneut, worauf nun Trainer Jochen Seitz zurücktrat.

Matthias Koch
5 Min
Bittere Enttäuschung: Wie in der vergangenen Saison verpasste Lok den Aufstieg in Liga drei nach verlorener Relegation.

Bittere Enttäuschung: Wie in der vergangenen Saison verpasste Lok den Aufstieg in Liga drei nach verlorener Relegation.

© Matthias Koch/imago

Nach dem Abpfiff der Partie zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem 1. FC Lokomotive Leipzig konnten die Gefühlswelten am Montagabend vor 10.717 Besuchern in der Würzburger Akon Arena unterschiedlicher nicht sein. Die Gastgeber bejubelten frenetisch einen 2:1-Erfolg. Dieser ließ für die Kickers im zweiten Aufstiegsspiel nach dem 1:0-Sieg vom Hinkampf keine Zweifel am Erreichen der 3. Liga entstehen.

Die Würzburger Spieler, die nach vier Jahren in die 3. Liga zurückkehrten, stürmten wie im Rausch auf den Platz. Schnell wurden weiße Hemden mit dem Slogan „Würzburg ist zurück – Aufstieg 25/26“ übergestreift.

Während sich bei den Hausherren wilde Umarmungen und Bierduschen abwechselten, flossen bei den Leipzigern viele Tränen – auf dem Platz und im mit 2000 mitgereisten Anhängern prall gefüllten Gästeblock. Besonders feucht wurde es bei Kapitän Djamal Ziane. Der populäre Stürmer hat alle drei Nicht-Aufstiege in den letzten sechs Jahren von Lok miterleben müssen. Zuvor war der FCL als Meister 2020 vom SC Verl gestoppt worden, im Vorjahr vom TSV Havelsee.

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