Zu "Alte Ideen, alte Probleme" von Christine Richter (23. Februar):Wenn die Autorin meint, Berlin brauche keine Love Parade, verkennt sie die Bedeutung dieses Großereignisses für Berlin. Das Berliner Original, was von vielen Städten kopiert wurde und ein positives Bild des Nachwende-Berlins in die ganze Welt gesandt hat, ist nicht zuletzt für die Tourismusbranche ein wichtiger Impuls. Wer heute noch mit Schlafsack und Dosenbier im Tiergarten übernachtet, kommt in ein paar Jahren mit seiner Familie wieder und lässt ein paar Euro mehr in der Hauptstadt. Die Tatsache jedoch, dass die Love Parade an den Müllbeseitigungskosten gescheitert ist, zeigt, wie ungeschickt der Senat die Potenziale einer solchen Werbung verspielt.Stephan Gerlach, per E-Mail
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