Manchmal beginnt Energiepolitik an unscheinbaren Orten. Ein solcher Ort ist das kleine Ostseebad Lubmin in Vorpommern, mit seinen etwa 2200 Einwohnern. Unweit eines beschaulichen Strandbades mit seidigem Sand und klarem Wasser landen hier die ungenutzten Pipelines von Nord Stream 1 und Nord Stream 2 – Symbole einer Epoche, in der Deutschland auf billiges russisches Gas setzte und dafür politische Risiken in Kauf nahm.
Versorgung
Die Ära nach Nord Stream: Lubmins neue Rolle im Energiesystem
Während der Nordosten Deutschlands auf mögliche Lieferengpässe in der PCK-Raffinerie Schwedt schaut, könnte sich das weiter nördlich gelegene Lubmin zur Drehscheibe einer neuen Versorgung entwickeln.
Krister Hennige
5 Min
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Nach Beginn des Krieges in der Ukraine wurde die Küste Vorpommerns zum Ankerpunkt großer mobiler LNG-Terminals.
© Jens Koehler/imago
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