Kampf gegen die Corona-Pandemie

„Luca“-App: Patientenschützer gegen „tödliche Insellösungen“

Die Kontaktverfolgungs-App „Luca“ müsse flächendeckend in allen Bundesländern eingeführt werden. Insellösungen seien „tödlich“ für die Patientenverfolgung.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Die „Luca“-App im Einsatz (Archivbild).

Die „Luca“-App im Einsatz (Archivbild).

© dpa/Bernd Wüstneck

Mehrere Bundesländer, darunter Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wollen die Software für die Kontaktverfolgung nutzen. Eine bundesweite Einigung dazu gibt es bisher nicht. Die Länder sollten sich daher auf der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) verbindlich darauf einigen, forderte Brysch.

So funktioniert die „Luca“-App

Die „Luca“-App funktioniert mit einer Art virtuellen Visitenkarte. Nutzer müssen zunächst ihre Kontaktdaten eingeben. Das Programm verschlüsselt die Informationen dann und generiert wechselnde QR-Codes. Mit den Codes können sich die Nutzer dann in Restaurants, Kinos oder anderen Orten anmelden, ohne sich in eine Liste einzutragen. Tritt im Umfeld des besuchten Ortes eine Infektion auf, kann das Gesundheitsamt die gefährdeten Besucher über die App ermitteln.

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