Die genaue Anzahl der betroffenen Passagiere ist bisher unklar. In der fraglichen Zeit sind elf Discover-Flüge ab Frankfurt geplant, darunter auch Langstreckenverbindungen nach Florida und in die Dominikanische Republik. In München operiert die Fluggesellschaft unter Flugnummern der Lufthansa, was potenziell 16 betroffene Abflüge bedeuten könnte.
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Die Fluggesellschaft plant laut eigener Angaben, die Flüge entweder am selben Tag außerhalb der Streikzeit durchzuführen oder die Passagiere auf andere Airlines umzubuchen. Eine Unternehmenssprecherin betonte, Priorität habe, allen Gästen Reisemöglichkeiten anzubieten.
Discover Airlines und Gewerkschaft: Festgefahrene Verhandlungen
Der Warnstreik resultiert aus festgefahrenen Verhandlungen über den ersten Tarifvertrag für Piloten bei der jungen Lufthansa-Tochter. Die Gewerkschaft gab an, dass es zunächst Fortschritte in den Verhandlungen gegeben habe. Die Arbeitgeber hätten jedoch eine Hinhaltetaktik angewandt, indem sie Zugeständnisse zurückzogen und gleichzeitig neue Bedingungen für eine Tarifierung forderten. Die VC betonte die Notwendigkeit sicherer Rahmenbedingungen für das Cockpit-Personal.
Das Unternehmen widersprach dieser Darstellung und sprach von sehr guten fortgeschrittenen Gesprächen. Man sei auf dem Weg zum Abschluss eines Tarifvertrags, es lägen bereits Teileinigungen vor, und die Absicht bestehe, im Januar weitere Verhandlungen aufzunehmen und schnell zu einem Abschluss zu kommen. Eine Sprecherin des Unternehmens betonte, dass Lösungen nur am Verhandlungstisch gefunden werden könnten, und man sei jederzeit bereit, die gemeinsamen Gespräche fortzusetzen.
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