Union-Trainer

Lustrinelli und seine Vorgänger: Auf die Schweizer ist (fast) immer Verlass

Ein Schweizer als Hoffnungsträger: Mauro Lustrinelli tritt beim 1. FC Union Berlin in große Fußstapfen und könnte eine Menge bewegen.

Andreas Baingo
9 Min
Mauro Lustrinelli feierte mit dem 4:2-Sieg im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig ein gelungenes Debüt als Union-Trainer.

Mauro Lustrinelli feierte mit dem 4:2-Sieg im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig ein gelungenes Debüt als Union-Trainer.

© IMAGO/O.Behrendt

Bei Schweizern weiß man, was man hat. Und was man bekommt. In der Regel Exaktheit, Pünktlichkeit, Seriosität. Manchmal eine Portion Gemütlichkeit. Oft ein gesamtes Paket der berühmten Genauigkeit dieser Nation inmitten der Alpen. Das durchaus sprichwörtliche Schweizer Präzisions-Uhrwerk. Wenn es ganz gut passt, auch noch einen Schuss Freundlichkeit und Herzenswärme. Da macht nicht einmal Emil Steinberger, mit nunmehr 93 Jahren der noch immer bekannteste Kabarettist aus Helvetien, eine Ausnahme. Auf all das ist seit Menschengedenken Verlass.

Mittlerweile hat auch die Bundesliga hierzulande diese Erfahrung gemacht. Immer wieder mit Spielern vieler Generationen wie Ciriaco Sforza, der mit Kaiserslautern und den Bayern jeweils Meister geworden war und mit den Münchnern die Champions League gewann. Oder Stéphane Chapuisat, mit 106 Toren (vier für Uerdingen, den großen Rest für Borussia Dortmund) der mit Abstand beste Torjäger von dort. Eine ganz besondere Vorliebe gab es in den zurückliegenden Jahren für Torhüter aus dem Land der Eidgenossen: Jörg Stiel, Diego Benaglio, Yann Sommer, Roman Bürki, Marwin Hitz, Gregor Kobel.

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