NRW

Lützerath: Aktivisten errichten neue Barrikaden

Der Energiekonzern RWE will Lützerath abreißen - Aktivisten wollen dagegen halten. Eine Räumung wird bald erwartet. Nun reisen zahlreiche Aktivisten an. Auch...

dpa
2 Min
Polizisten beobachten zwei Klimaschutzaktivisten die auf einem Monopod am Rand des Braunkohledorfes Lützerath sitzen.

Polizisten beobachten zwei Klimaschutzaktivisten die auf einem Monopod am Rand des Braunkohledorfes Lützerath sitzen.

© David Young/dpa

Klimaschutzaktivisten haben eine Straße im Braunkohledorf Lützerath mit einem Wohnwagen und Steinen verbarrikadiert.

Klimaschutzaktivisten haben eine Straße im Braunkohledorf Lützerath mit einem Wohnwagen und Steinen verbarrikadiert.

© David Young/dpa

In den sozialen Netzwerken riefen Initiativen unter anderem mit dem Hashtag #LuetzerathUnraeumbar dazu auf, sich am Widerstand gegen die Räumung zu beteiligen. Auf den Straßen von Lützerath wurden weitere Barrikaden errichtet, unter anderem betonierten Aktivisten Gasflaschen in die Fahrbahnen ein, um diese unpassierbar zu machen.

Luisa Neubauer in Lützerath erwartet

Am Sonntag wird Klimaaktivistin Luisa Neubauer in Lützerath erwartet. Sie rief Unterstützer auf, ebenfalls zu kommen.

Der Energiekonzern RWE will Lützerath abreißen, um die darunter gelegene Kohle abzubauen. Aktivisten, die in dem von den einstigen Bewohnern verlassenen Weiler leben, haben Widerstand dagegen angekündigt. Die schwarzgrüne NRW-Landesregierung will das Dorf von der Polizei räumen lassen - möglicherweise schon in wenigen Tagen. Die Vorbereitungen laufen bereits. Die Landesregierung verweist darauf, dass im Gegenzug der Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vorgezogen worden sei.

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