Es war der große Auftritt vor dem großen Spiel zwischen Spanien und Argentinien: Bei der Abschlusszeremonie der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hielt Hollywood-Star Tom Cruise eine Rede – direkt vom Spielfeld des New York New Jersey Stadium.
Cruise beschwor die verbindende Kraft des Fußballs, sprach von einer „Sprache ohne Worte“. Er eröffnete seine Ansprache mit einem Rückblick auf das Turnier. „Vor 30 Tagen begannen Nationen eine Reise. Sie überquerten Ozeane. Sie überquerten Grenzen. Sie überquerten Kulturen“, sagte er laut The Independent.
Der Schauspieler betonte die aus seiner Sicht einende Wirkung des Sports. Fußball bringe Menschen zusammen und mache „Fremde zu Freunden“. Er fügte hinzu: „Lasst uns einander feiern. Das ist Fußball. Das ist Einheit und das, das ist Größe.“
„Der Fußball hat gewonnen“: Warum Spanien verdient gesiegt hat
Prominente bei Abschlusszeremonie
Cruise war nicht der einzige Star bei der Abschlusszeremonie. Grammy-Gewinnerin Jennifer Hudson sang die US-Nationalhymne in einer weißen Robe mit amerikanisch rot-weiß-blauem Detail. Robbie Williams performte anschließend die offizielle FIFA-Hymne „Desire“ – gemeinsam mit Pussycat-Doll Nicole Scherzinger und der italienischen Sängerin Laura Pausini.
Zuvor hatten bereits Streamer IShowSpeed sowie Rapper Post Malone mit Swae Lee die Bühne betreten. Unter den prominenten Gästen im Publikum waren unter anderem Timothée Chalamet, Kylie Jenner sowie David und Victoria Beckham.
Gemischte Reaktionen auf Rede von Tom Cruise
Das US-Magazin Variety sprach von einer „inspirierenden Rede“. Ein Guardian-Redakteur reagierte auf Cruises Satz, Fußball verwandle „Fremde in Freunde“, jedoch mit Sarkasmus und schrieb: „Ich würde diese Meinung gerne von ihm in einem Fußball-Sonderzug um das Jahr 1982 hören“ – offenbar eine Anspielung auf die Hochzeit britischer Fußball-Hooligans.
Cruises Auftritt war eingebettet in ein neues Show-Format. Erstmals in der WM-Geschichte gab es eine Halbzeitshow, das sich am US-amerikanischen Super Bowl orientiere, wie das US-Magazin Paste berichtete.
In den sozialen Medien fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. „In den Vereinigten Staaten dreht sich alles zu sehr um Prominente“, schrieb etwa ein Nutzer auf X. Ein weiterer schrieb von einer „dramatischen, unnötigen Rede“ von Tom Cruise. Ein anderer schrieb jedoch, der Hollywood-Schauspieler habe „perfekt eingefangen, was Fußball für die Welt bedeutet“.
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