Jahrzehntelang galt der Journalismus als Kontrollinstanz der Politik. Michael Clasen zeichnet hingegen ein anderes Bild. In seinem Buch „Die Medienkrieger“ argumentiert er, dass ein Teil der etablierten Medien die Politik inzwischen vor sich hertreibe und politische Entscheidungen maßgeblich beeinflusse.
Interview
Macht statt Kontrolle: „Journalisten wollen heute nicht mehr berichten, was ist, sondern was sein soll“
Für Michael Clasen sind Medien längst mehr als Beobachter. Der Journalist sieht sie als politische Akteure. Im Interview erklärt er, warum das die Demokratie gefährdet.
9 Min
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Autor Michael Clasen ist der Meinung, dass der Journalismus sich neu erfinden müsse.
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