Eine Wabenstruktur ist auf dem Cover des Buches „Wand an Wand“ abgebildet. Man könnte sich die als Grundlage nehmen, um beim Lesen ein bisschen zu zeichnen oder einfach Namen in die Kästchen zu füllen. Denn wer hier auftritt, verschwindet und wieder auftaucht, dockt an den verschiedenen Kästchen an – den Wohnungen eines typischen Berliner Altbaus mit Vorderhaus, Seitenflügel, Hinterhöfen.
Das Haus ist der Angelpunkt von Beziehungen und es wird stummer Zeuge von Nachbarschaftshilfe und alltäglicher Kabbelei, von seelischer Not und brutalen Missverständnissen. Reizvoll ist dabei, dass sich zum Teil erst nach und nach herausstellt, wer mit wem zusammenwohnt, wer mit wem verwandt ist, wer mit wem gebrochen hat.
Großstadtroman
„Wand an Wand“: Lauter Leben im Altbau
Die Schaubühnen-Dramaturgin Maja Zade hat einen Roman geschrieben. Da geht es sehr berlinisch zu. Und es wird viel gesprochen. Die Kritik.
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Die Dramaturgin der Berliner Schaubühne, Maja Zade, erzählt in ihrem Roman „Wand an Wand“ vom Leben, den Konflikten und den Beziehungen der Bewohner eines Berliner Altbaus.
© Arno Declair
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