Weltgesundheitsgipfel

Malaria, Tuberkulose, Aids: Deutschland kürzt Mittel für Krankheitsbekämpfung

Trotz der Haushaltskürzungen zahlt die Bundesregierung eine Milliarde Euro in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Malaria, Aids und Tuberkulose – weniger als in der letzten Verhandlungsrunde.

Sinem Koyuncu
Sinem Koyuncu
3 Min
Malaria zählt in Afrika zu den zehn häufigsten Todesursachen.

Malaria zählt in Afrika zu den zehn häufigsten Todesursachen.

© GUY PETERSON/AFP

Deutschland stellt in den kommenden drei Jahren eine Milliarde Euro für den weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose bereit. Diese Summe sagte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) für die Finanzierungsrunde 2026 bis 2028 zu. Dazu sagte die Ministerin am Sonntag zur Eröffnung des alljährlichen Weltgesundheitsgipfels in Berlin: „Damit setzen wir ein wichtiges Zeichen: Deutschland wird sich weiter engagieren, um Menschen weltweit vor Krankheiten zu schützen.“

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