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Mobilität

Der Plan für den Berliner Nordosten: U-Bahnen nach Karow und Weißensee

Neue Strecken sollen die Stadt besser erschließen. Die geplante Tram nach Blankenburg fällt dagegen kürzer aus. Verkehrssenatorin Schreiner stellt das Konzept vor.

8 Min
Beliebte Strecke: Die U-Bahn-Linie U2 wird nach Französisch Buchholz ausgebaut.

Beliebte Strecke: Die U-Bahn-Linie U2 wird nach Französisch Buchholz ausgebaut.

© Sabine Brose/imago

Wo sich heute noch Äcker, Wiesen und locker bebaute Einfamilienhausgebiete erstrecken, sollen in Zukunft U-Bahnen fahren. Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) und Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) haben sich darauf geeinigt, Berlins Nordosten durch weitere Schienenstrecken besser zu erschließen. Das berichtete die Senatorin am Mittwoch im Mobilitätsausschuss des Abgeordnetenhauses. Im Mittelpunkt steht der Bau von U-Bahn-Trassen – etwa die Fortführung der U9 nach Karow. Dagegen soll die Verlängerung der Straßenbahnlinie M2 kürzer als bisher geplant ausfallen. Die Bahnen aus Mitte sollen kurz vor dem S-Bahnhof Blankenburg umkehren.

Berlin baut. Im Nordosten der Stadt entstehen große Wohngebiete, sagte die Verkehrssenatorin. Als Beispiel nannte die CDU-Politikerin den Blankenburger Süden und in Heinersdorf, wo jeweils rund 4000 Wohnungen entstehen sollen. Bau- und Verkehrsplanung müssten „Hand in Hand“ gehen, sagte Schreiner. Deshalb sollten die angekündigten Verkehrsprojekte möglichst rasch angegangen werden.

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