Prozess um Tierquälerei

Mann brät lebendige Ratte und filmt sich dabei – drei Jahre Haft

„Knuspi Steak, frischer geht nicht“, soll der Tierquäler eine seiner Taten in einem Video kommentiert haben. Eine Ratte hatte der Mann sogar angezündet.

Team News dpa/dak
1 Min
Der Mann hatte mehrere Ratten qualvoll getötet (Symbolbild).

Der Mann hatte mehrere Ratten qualvoll getötet (Symbolbild).

© imago

So briet er eine lebende Ratte in der Pfanne und kommentierte dies mit „Knuspi Steak, frischer geht nicht“, wie der Neue Tag berichtete. Vier Ratten steckte er in eine Mikrowelle, wo sie panisch herumsprangen, ehe sie nach etwa 20 Sekunden qualvoll verendeten. Laut Staatsanwältin quälte der Mann die Tiere aus einer abartigen Gesinnung heraus, seine Fantasie habe keine Grenzen gekannt. Eine Ratte übergoss er mit Feuerzeugbenzin und zündete sie an. Das Tier rannte brennend davon, ehe es starb.

Die Strafe fiel in zweiter Instanz um drei Monate länger aus als im ersten Urteil. Gegen dieses hatten der Angeklagte und auch die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt. Über die erneute Revision des Mannes muss nun das Oberlandesgericht in Nürnberg entscheiden.

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