Die Gesellschaft ist empfindlicher geworden; Menschen fühlen sich offenbar sehr schnell beleidigt. Dies scheint besonders auf Politiker zuzutreffen – nach der „Schwachkopf“-Affäre um Wirtschaftsminister Robert Habeck sorgt nun ein Fall um Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, für Aufsehen.
Ein Mann aus Niedersachsen soll Schwesig in einer privaten E-Mail unter anderem als „Märchenerzählerin“ bezeichnet und ihr vorgeworfen haben, „dummes Zeug“ zu reden. Der Bauingenieur wollte offenbar Schwesigs russlandfreundliche Haltung kritisieren. Aufgrund dieser Äußerungen wurde der Mann zu einer Geldstrafe verurteilt, die er jedoch nicht zahlte. Stattdessen musste er eine Ersatzhaft von 30 Tagen antreten.
UPDATE
Mecklenburg-Vorpommern
Bauingenieur nennt Manuela Schwesig „Märchenerzählerin“ und muss ins Gefängnis
Eine kritische E-Mail an die Ministerpräsidentin hatte unerwartete Folgen: Ein Mann aus Osnabrück landete dafür sogar im Gefängnis.
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin, Manuela Schwesig, erhielt vor einem Jahr eine polemische E-Mail.
© Hannes P Albert/dpa
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