In den vergangenen Tagen hat die Zahl antisemitischer Attacken offensichtlich zugenommen. In der Ueckermünder Straße in Prenzlauer Berg hatten Unbekannte am vergangenen Wochenende Hausfassaden mit Hakenkreuzen beschmiert und der Parole „Kill all Jews“. Jetzt traf es einen Mitarbeiter des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA).
Am Mittwochmorgen fand sich auf der Klingelanlage des Neuköllner Hauses, wo der Mann wohnt, ein rotes „Hamas-Dreieck“. Sein Name auf dem Klingelschild wurde mit roter Farbe beschmiert. Der Mitarbeiter erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Antisemitismus
Markiert an der eigenen Haustür: Antisemitische Übergriffe vor dem 1. Mai
Hakenkreuze in Pankow, rote Dreiecke in Neukölln: Die antisemitischen Vorfälle in Berlin nehmen kurz vor den propalästinensischen Demos am 1. Mai zu.
3 Min
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Immer wieder werden in Berlin sogenannte Hamas-Dreiecke, antisemitische und pro-palästinensische Parolen gesprüht. So sollen jüdische Bewohner und jüdische Einrichtungen markiert werden.
© dpa
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