Aufgrund der steigenden Temperaturen hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf einen Bürgerrat für Hitzeschutz angekündigt. Das Bezirksamt wird als Modellkommune am Bürgerbeteiligungsprojekt „Klima trifft Kommune“ teilnehmen, teilte das Bezirksamt mit. 30 Bürgerinnen und Bürger werden dafür per Losverfahren ausgewählt. Sie können anschließend die Hitzeschutzmaßnahmen für den Stadtteil Marzahn-Nord mitgestalten.
Der Bürgerrat soll „effektive und bedarfsgerechte“ Empfehlungen für das Quartier erarbeiten, da der Berliner Senat voraussichtlich ab 2026 Finanzmittel für die Hitzeschutzmaßahmen zur Verfügung stellt. Die Zusammensetzung des Rates soll dabei die Vielfalt der lokalen Bevölkerung widerspiegeln. Dafür werden Kriterien wie Alter, Geschlecht und weitere soziodemografische Merkmale berücksichtigt.
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Bürgerrat in Marzahn-Hellersdorf: Ergebnisse werden von Einwohnern bewertet
Die Ergebnisse des Bürgerrats werden durch eine Einwohnerbefragung vor Ort bewertet und gewichtet. Das Bezirksamt hat sich verpflichtet, diese Ergebnisse als Entscheidungsgrundlage für konkrete Maßnahmen zu nutzen, die in den zuständigen Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung öffentlich diskutiert werden.
„Klimaschutz ist dann am wirksamsten, wenn er mit den Menschen vor Ort gedacht wird“, sagte die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU). Mithilfe des Bürgerrats würden unterschiedliche Perspektiven aus dem Quartier berücksichtigt.
Initiator des Projekts ist die Bürgerinitiative „Demokratie. Gerechtigkeit. Bürgerräte Marzahn-Hellersdorf“, die sich für die Integration von Bürgerräten im Bezirk einsetzt. Finanziert wird das Projekt von der Robert-Bosch-Stiftung und der Deutschen Postcode Lotterie.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
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