Als ich Pedro am 18. August spreche, liegen die Bilder vom 30. Juli fast drei Wochen zurück. Für ihn sind sie trotzdem nicht erledigt. Pedro heißt in Wirklichkeit anders. Er ist Lehrer, Mitte 40, lebt mit seiner Familie in Ceuta und möchte nicht, dass sein richtiger Name veröffentlicht wird. Migration ist dort kein abstraktes Thema. Ceuta lebt seit jeher mit Grenze, Militär, Handel und unterschiedlichen Kulturen. Genau deshalb ist für Pedro entscheidend, was an jenem Donnerstag anders war.
Grenzalltag
Massenansturm auf Ceuta: Eine Stadt zwischen Kontrollverlust und der Angst vor dem, was noch kommt
Tausende Migranten erreichten innerhalb weniger Stunden Ceuta. Ein spanischer Lehrer erlebte die Krise unmittelbar und wartet bis heute auf Antworten.
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Migranten überqueren die Grenze von Marokko in die spanische Exklave Ceuta.
© Antonio Sempere/AP/dpa
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