Die beiden aus dem sächsischen Vogtland stammenden Künstler Wolfgang Mattheuer (Reichenbach) und seine Frau Ursula Mattheuer-Neustädt (Plauen) waren zu DDR-Zeiten ganz große Nummern im Kunstbetrieb. Sie galten als staatstragend, aber auch als stabile Devisenbringer für die stets klamme DDR. In diesem, beziehungsweise dem kommenden, Jahr würden beide Künstler hundert Jahre alt. Grund genug, den Künstlern der Leipziger Schule eine umfassende Retrospektive zu widmen – und zwar als Trilogie dreier Expositionen.
DDR-Kunst
Mattheuer-Schau in Chemnitz: Verklären Sie staatstreue DDR-Kunst, Frau Kopka?
Eine große Ausstellung zu den DDR-Künstlern Wolfgang Mattheuer und seiner Frau Ursula Mattheuer-Neustädt erinnert zu deren 100. Geburtstag an ihr Werk. Es ist Teil eins einer Kunst-Trilogie – oder doch eines kulturellen Tryptichons?
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Kuratorin Diana Kopka vor den gegenseitigen Bildnissen der Mattheuers. Sie hat diese Schau auf besondere Weise und mit sehr spezieller Intention zusammengestellt.
© Ingo Eckardt / Ostdeutsche Allgemeine
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