Wann immer der Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Konzerns persönlich das Weltgeschehen kommentiert, entsteht der unverwechselbare Döpfner-Sound. Es ist der hohe Ton eines kultivierten Managers, kosmopolitisch geprägt, selbstbewusst und urteilsfähig. Döpfner schreibt anschaulich und anregend, seine Texte aber reizen vor allem zu Widerspruch. Zu eitel, zu selbstsicher, zu hochfahrend.
Streitschrift
Schwanengesang des Westens: Mathias Döpfner vermisst Europas Stärke
Springer-Chef Mathias Döpfner beklagt den Niedergang des Westens. Ein Heilmittel hat er nicht, schon seine Diagnose wirkt fragwürdig. Eine Replik.
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Friedrich Merz und Mathias Döpfner bei einem Wirtschaftsgipfel im Axel-Springer-Haus in Berlin
© dts Nachrichtenagentur/imago
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