Der Botschafter von Ruanda, Igor Cesar, fordert dem Bericht zufolge die Gebeine zurück. „Wichtig wäre, dass die aus den Kellern hier rauskommen und dass die auch zurück nach Ruanda kehren“, sagte er den Angaben zufolge.
Die Herkunft der Gebeine müsse noch überprüft werden
Die Preußen-Stiftung hat seit Ende 2011 die sogenannte Luschan-Sammlung der Charité in ihrer Obhut. Dazu gehören rund 5600 Schädel, die etwa zwischen 1885 und 1920 von dem Forscher Felix von Luschan zusammengetragen wurden.
Die Herkunft der Gebeine müsse durch die Provenienzforschung noch überprüft werden, sagte eine Stiftungsprecherin. Dabei werde auch geklärt, ob die ursprünglichen Listen der Charité dem tatsächlichen Bestand entsprächen. Erst auf einer gesicherten wissenschaftlichen Grundlage könne über einen angemessenen Umgang mit den Gebeinen entschieden werden. (dpa)
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