Basketball-WM

Mehr als Platz vier: Das Vermächtnis von Deutschlands Basketballerinnen

Tränen, Stolz und ein historischer WM-Lauf: Deutschlands Basketballerinnen haben trotz Platz vier etwas geschaffen, das weit über die WM hinausgeht.

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Emma Eichmeyer und Frieda Bühner liegen sich nach der verpassten Medaille für Deutschland in den Armen.

Emma Eichmeyer und Frieda Bühner liegen sich nach der verpassten Medaille für Deutschland in den Armen.

© Tonhäuser/BEAUTIFUL SPORTS/IMAGO

Am Ende war da die Trauer. Tränen liefen den deutschen Basketballerinnen über ihre Wangen, auf dem Court und noch in der Mixed-Zone. Emma Eichmeyer hatte nicht aufgehört zu weinen, als sie dort sprach. Leonie Fiebich beantwortete Fragen mit zitternder Stimme.

Sie hatten Geschichte geschrieben. Sie waren die erste deutsche Frauen-Basketballnationalmannschaft, die es geschafft hatte, bei einer Weltmeisterschaft bis ins Halbfinale vorzurücken. Doch sie konnten diesen historischen Erfolg nicht mit einer Medaille krönen. „Pure Enttäuschung“, fasste Eichmeyer ihren Gemütszustand zusammen. „Es tut weh. Es ist schwer, den Frust in Worte zu fassen. Wir haben mit sehr viel Euphorie gespielt und gedacht, wir könnten das mitnehmen und heute die Medaille holen. Aber wir haben gemerkt, dass wir nicht gut genug sind“, sagte Leonie Fiebich.

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