Baustellenbegehung

Mehr Beinfreiheit, weniger Sitzplätze: Erster Einblick in das Kino International

Am Samstag gewährte das Kino International an der Karl-Marx-Allee Berlinern einen seltenen Blick hinter die Kulissen – und offenbarte ein dunkles Geheimnis.

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Restaurator Matthias in der Baustelle - Einblick in den Sanierungsarbeiten im Kino International in Berlin am 19. März 2025.

Restaurator Matthias in der Baustelle - Einblick in den Sanierungsarbeiten im Kino International in Berlin am 19. März 2025.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Zwischen Baustrahlern, abgehängten Leuchten und Baustaub zeigte sich das Kino International am Samstag von einer Seite, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung, der nun sein zehnjähriges Bestehen feierte, öffnete das seit einem Jahr geschlossene ehemalige DDR-Premierenkino am Samstag seine Türen – mitten in der laufenden Sanierung. Besucher konnten so einen Blick in das entkernte Vorstellungshaus erhaschen und dabei die eine oder andere Überraschung erleben.

Seit Mai 2024 wird das denkmalgeschützte Gebäude instandgesetzt. Nun ist Halbzeit. Das ist bereits von außen zu erkennen: Denn das gesamte Kino ist eingerüstet. Die Fassade soll denkmalgerecht aufbereitet werden – einschließlich der charakteristischen Natursteinplatten und Fensterbänder. Auch im Inneren schreiten die Arbeiten voran: Kabel hängen aus den Wänden, Deckenverkleidungen wurden entfernt. Rund 80 Prozent der haustechnischen Anlagen werden erneuert – darunter Heizung, Lüftung und Elektrik. Die Yorck-Kinogruppe will den Spielbetrieb 2026 wieder aufnehmen – mit Premieren, Klassikern und Sonderveranstaltungen.

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