Aus Thüringen sind zum ersten Mal seit Jahren wieder mehr Menschen weggezogen, als ins Land gekommen sind. Laut Daten des Statistischen Landesamtes in Erfurt haben im vergangenen Jahr rund 51.500 Menschen den Freistaat verlassen, dagegen sind rund 50.800 Menschen nach Thüringen gezogen. Damit lag der sogenannte Wanderungssaldo bei minus 700 und erstmals seit 2016 wieder im negativen Bereich. Im Jahr 2024 lag der Saldo noch bei plus 4.500 Menschen. Grund für diese Entwicklung sei, dass die Zahl der Zuwanderer deutlicher sank als die der fortziehenden Menschen.
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Aus anderen Bundesländern zogen 23.645 Menschen nach Thüringen. Im Gegenzug zogen 29.696 Thüringer in ein anderes Bundesland. An erster Stelle der Ziele lagen dabei vor allem Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen. Innerhalb Deutschlands habe Thüringen auch im Jahr 2025 gegenüber keinem Bundesland einen positiven Wanderungssaldo verzeichnet, so die Statistiker.
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Aus dem Ausland kamen 27.176 Menschen nach Thüringen, 21.815 Menschen gingen ins Ausland. Im Vergleich zu 2024 stellt dies ein Minus von 19,5 Prozent dar. Den höchsten Wanderungssaldo gegenüber dem Ausland verzeichnete Thüringen mit der Ukraine mit einem Plus von 1.595 Menschen, gefolgt von Syrien mit 1.239 sowie Indien mit 1.084 Menschen.
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