In Deutschland ist die Zahl der Superreichen binnen eines Jahres deutlich gestiegen. Nach einer Auswertung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) zählten Ende vergangenen Jahres rund 5000 Personen zu dieser Gruppe – etwa 1000 mehr als ein Jahr zuvor. Als superreich gilt nach gängiger Definition, wer über ein Finanzvermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar verfügt, umgerechnet rund 86 Millionen Euro.
Auf diese kleine Gruppe entfällt laut BCG ein Finanzvermögen von knapp 3,4 Billionen Dollar. Das entspricht mehr als einem Viertel des gesamten Finanzvermögens in der Bundesrepublik. In der 26. Ausgabe ihres „Global Wealth Report“ geht die Beratungsgesellschaft davon aus, dass dieser Anteil weiter steigen wird, da Superreiche besonders stark von Gewinnen an den Aktienmärkten profitieren.
Weltweit rund 97.000 Superreiche
Wie groß die Vermögen im Einzelnen sind, veranschaulichte der Soziologe Fabian Pfeffer von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Bild: Stapelte man das Vermögen eines einzelnen Superreichen in 1-Euro-Münzen übereinander, ergäbe das einen Turm, der von der Erde bis zur Internationalen Raumstation ISS reicht.
Global zählt die BCG etwa 97.000 Menschen zur Gruppe der Superreichen. Auch sie profitierten im vergangenen Jahr vor allem von der Entwicklung an den Aktienmärkten. Für ihre Analyse stützte sich die international tätige Boston Consulting Group nach eigenen Angaben in erster Linie auf eigene Daten.
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