Der Grünen-Delegierte trägt eine Zimmermannshose. Seine Hände zeigen Spuren harter körperlicher Arbeit, er riecht entfernt nach Erde. Ein „Öko“, wie er sich selbst beschreibt. Ein authentisches Mitglied von der Basis, jemand, der von den Prinzipien der Partei bewegt ist. Aber auch dieser Delegierte aus einem Dorf in Südniedersachsen will, dass seine Partei regiert, erklärt er am Rande des Grünen-Programmparteitags.
Weil sich nur so etwas verändern ließe, etwa fürs Klima, das er als existenzielles Problem versteht. Bei der Großveranstaltung am Sonntag im Konferenzzentrum „City Cube“ in Berlin, nur vier Wochen vor der Bundestagswahl, zeigt sich das Dilemma der Partei: Sie will unbedingt regieren, gestalten. Aber der einzige realistische Koalitionspartner macht es ihr zunehmend schwer.
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Grüne
Merz’ Migrationspläne bringen die Grünen in ein Dilemma – denn Habeck und Co. wollen regieren
Die Grünen beschließen auf ihrem Parteitag ein Wahlprogramm und versuchen, einen Umgang mit Friedrich Merz’ scharfen Vorschlägen bei der Migrationspolitik zu finden. Ein Bericht.
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Die Grünen-Spitzenkandidaten Robert Habeck und Annalena Baerbock am Sonntag beim Parteitag.
© Kay Nietfeld/dpa
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