Friedrich Merz machte in einem Satz klar, wie er zu Jens Spahns Zukunft steht: Das ist nicht seine Sache.
„Ich weiß es nicht, was er selbst vorhat und wenn er darüber gerne sprechen will, tue ich das selbstverständlich“, sagte der CDU-Vorsitzende bei einer Pressekonferenz mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev in Berlin auf eine Frage nach Spahn. Ratschläge werde er ihm jedenfalls keine geben – „und ich werde sie ganz sicher auch nicht öffentlich geben“.
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Bilger: „Hoffe sehr, dass er uns erhalten bleibt“
Spahn war am Samstag zurückgetreten, nachdem heftige Kritik an ihm laut geworden war: Er und sein Ehemann hatten sich dafür entschieden, ihr Kind von einer Leihmutter in den USA austragen zu lassen – in Deutschland sind Leihmutterschaften verboten. Ob Spahn sein Bundestagsmandat behält, ist offen. Seit seinem Rücktritt hat er sich nicht mehr öffentlich geäußert.
Aus der Fraktion kommen unterdessen Signale, dass man ihn dort gerne behalten würde. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, sagte am Montag, er hoffe, dass Spahn der Politik – und der Fraktion – erhalten bleibe. Spahn sei „ein sehr politischer Mensch, der auch wirklich viel geleistet hat“. (mit dpa)
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