China

Transatlantiker ohne Ansprechpartner: Merz sucht in Peking, was Washington nicht mehr liefert

Merz’ China-Reise offenbart Deutschlands schwindende Verhandlungsmacht und die Hilflosigkeit eines Transatlantikers ohne Kompass. Eine Analyse.

6 Min
Bundeskanzler Friedrich Merz wird von Xi Jinping im Staatsgästehaus zu einem bilateralen Gespräch begrüßt.

Bundeskanzler Friedrich Merz wird von Xi Jinping im Staatsgästehaus zu einem bilateralen Gespräch begrüßt.

© Michael Kappeler/dpa

Friedrich Merz ist aus China zurück. Drei Tage Peking und Hangzhou, dreißig DAX-Chefs im Schlepptau, militärische Ehren, Verbotene Stadt, Roboterfabriken. Die Bilder zeigten einen Kanzler auf Augenhöhe. Die Fakten dahinter erzählen von einem deutschen Land, das seinen Hebel gegenüber Peking überschätzt.

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