Kurz vor Heiligabend sollen besonders viele Sternschnuppen am Berliner Nachthimmel sichtbar sein. Grund dafür ist der Meteorstrom der Ursiden, welcher zwischen dem 17. bis zum 26. Dezember auftritt, wie die Sprecherin der Vereinigung für Sternfreunde e.V., Carolin Liefke, am Dienstag gegenüber der Berliner Zeitung sagte. In der Nacht vom 22. zum 23. Dezember erreichen die Meteoriten demnach ihren Höhepunkt.
Die Sternschnuppen scheinen dabei dem Sternbild des Kleinen Bären unweit des Polarsternes zu entspringen, sagte Liefke. Sie würden sichtbar, da die Erde wie jedes Jahr die Staubwolke des Kometen „8P/Tuttle“ quere. Die Ursiden lösen demnach den Strom der Geminiden ab. Um die Sternschnuppen zu beobachten, sei es sinnvoll, den gesamten Nachthimmel im Blick zu haben, sagte Liefke weiter.
Gegen vier Uhr in der Früh am 23. Dezember soll der Strom sein Maximum erreichen und durch den Untergang des Mondes besser sichtbar sein. In den vergangenen Jahren seien die Sternschnuppen jedoch hauptsächlich für Profis und spezielle Kameras sichtbar gewesen, fügte die Sprecherin hinzu.
Sternschnuppen zur Adventszeit: Wann und wo ist der Geminidenschwarm zu sehen?
Komet und Mondfinsternis: Das gibt es 2024 am Nachthimmel zu sehen
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]