Kartelle

Drogenlabore im afrikanischen Dschungel: Wie mexikanische Kartelle Europa ins Visier nehmen

Lateinamerikas Drogenkartelle verlegen ihre Produktion mitten in den westafrikanischen Dschungel. Neben besseren Verstecken verkürzt es die Transportwege nach Europa.

3 Min
Ermittler der nigerianischen Anti-Drogen-Behörde NDLEA bei der Spurensicherung.

Ermittler der nigerianischen Anti-Drogen-Behörde NDLEA bei der Spurensicherung.

© Olympia de Maismont/AFP

Mexikanische Drogenkartelle verlagern die Produktion synthetischer Rauschgifte. Nach Angaben der BBC entdeckte die Anti-Drogen-Behörde National Drug Law Enforcement Agency (NDLEA) bei einer Großrazzia im Bundesstaat Ogun ein hochkomplexes Methamphetamin-Superlabor mitten im Dschungel. Wie die Behörde mitteilte, stellten die Ermittler dabei über zwei Tonnen der Droge im Schätzwert von rund 360 Millionen US-Dollar sicher – der bislang größte Fund synthetischer Drogen in der Geschichte des Landes. Neben nigerianischen Tatverdächtigen wurden auch drei Mexikaner festgenommen.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*