Die Exekutive von Mexiko-Stadt plant vor den kommenden Spielen der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft strenge Auflagen für den Alkoholverkauf im öffentlichen Raum. Das berichtete die Tageszeitung El Universal am Freitag.
César Cravioto, Minister der Stadtregierung von Mexiko-Stadt, kündigte demnach an, dass Restaurants und Bars im Zentrum unterbinden sollen, dass Gäste alkoholische Getränke mit nach draußen nehmen. Geprüft werde zudem, ob Geschäfte in der Umgebung einige Stunden vor Anpfiff keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen.
Hintergrund sind die Feiern nach dem Südkorea-Spiel
Anlass sind die Feiern nach dem Sieg am Donnerstag gegen Südkorea, bei denen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mehr als 700.000 Menschen entlang der Prachtstraße Paseo de la Reforma versammelten. Im historischen Stadtkern sammelten die Behörden laut El Universal anschließend rund 40 Tonnen Müll ein.
Auf Videos sei zu sehen, wie Mitarbeiter beschlagnahmte Bierdosen direkt vor Ort in den Gully entleerten. Damit solle verhindert werden, dass die Ware zurück in den Straßenverkauf gelangt, erklärte Cravioto.
Sieben zusätzliche Leinwände sollen Menge verteilen
Um die Massen besser zu verteilen, sollen nach Angaben von Clara Brugada, Regierungschefin von Mexiko-Stadt, sieben zusätzliche Großbildschirme aufgestellt werden, unter anderem am Monumento a la Revolución und am Paseo de la Reforma. Sie kommen zu den zwölf bereits vorhandenen Leinwänden hinzu.
Zusätzliche Kräfte sollen zudem gegen den Bierverkauf durch Straßenhändler vorgehen. „Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Fans Spaß haben, aber ohne übermäßigen Alkoholkonsum“, sagte Cravioto laut Reuters. Das nächste Gruppenspiel Mexikos gegen Tschechien ist für Mittwoch angesetzt.
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