Antisemitismus

Historiker Michael Wolffsohn kritisiert Deutschland: Nicht in der Lage, Juden zu schützen

Der Historiker Michael Wolffsohn äußert sich auf X pessimistisch über Israels Zukunft und die der jüdischen Diaspora. Auch Deutschlands politische Führung kritisiert er.

4 Min
Der Historiker Michael Wolffsohn spricht von einem globalen antisemitischen Tsunami.

Der Historiker Michael Wolffsohn spricht von einem globalen antisemitischen Tsunami.

© imago

„Ein antisemitischer Tsunami überrollt den Globus.“ Mit diesem Satz hat der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn seinen jüngsten Post auf X überschrieben. „Das Judentum ist überall auf der Welt in existenzieller Gefahr.“ Antisemitismus gebe es seit 3000 Jahren – als lokales oder nationales Phänomen zu verschiedenen Zeitpunkten an verschiedenen Orten der Welt. „Aber dass wir einen globalen antisemitischen Tsunami haben, das ist neu in der jüdischen Weltgeschichte“, heißt es weiter.

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