Wagner-Festspiele

Michel Friedman über seine Ausladung in Bayreuth: „Dieses Kneifen ist ein Offenbarungseid“

Die Richard-Wagner-Festspiele wollten sich zu ihrem 150. Jubiläum mit dem Antisemitismus Wagners beschäftigen. Doch die Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman wurde abgesagt.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
7 Min
Michel Friedman im vergangenen Jahr in München, beim Festakt anlässlich des 80. Jahrestages der Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Michel Friedman im vergangenen Jahr in München, beim Festakt anlässlich des 80. Jahrestages der Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

© Rolf Poss/imago

In diesem Sommer finden zum 150. Mal die Bayreuther Festspiele statt, gewidmet den Opern Richard Wagners. Zum Jubiläum war auch eine Gedenkveranstaltung geplant, die den Antisemitismus des Komponisten thematisieren sollte, für den 26. Juli. Als Redner war der jüdische Autor und Rechtsanwalt Michel Friedman eingeladen. Doch jetzt wurde die Veranstaltung abgesagt – wegen Sicherheitsbedenken, wie es hieß. Wir haben mit Michel Friedman telefoniert.

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