ZEHLENDORF. Das Bundesfinanzministerium hat ein Kaufangebot des Vereins für familienfreundliches Wohnen in Düppel ohne Begründung abgelehnt. Die rund 140 Mitglieder des Vereins wohnen in ehemaligen Alliiertenwohnungen. Die befristeten Mietverträge sind ausgelaufen. Wie berichtet, laufen bislang erfolglose Räumungsklagen gegen die Mieter. Um ihren Wohnraum langfristig zu sichern, wollen sie dem Bund als Genossenschaft 250 Wohnungen an der Lloyd-G.-Wells-Straße abkaufen. "Der Bund könnte 50 Millionen Mark einnehmen", sagte Mieter-Sprecher Andreas Küppers. Die Ablehnung ist ihm unbegreiflich: "Damit käme Bargeld in die Bundeskasse. Und der Bund könnte rund 300 Millionen Mark Renovierungskosten sparen." (kö.)
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