Zum Glück besteht das Profil eines Opernhauses nicht nur aus seinen Premieren, sondern vorwiegend aus Repertoire-Vorstellungen – sonst müsste man sich angesichts der zweiten, erneut desaströsen Produktion der Deutschen Oper Berlin in dieser Saison fragen, was nach der Amtszeit des neuen Intendanten Aviel Cahn von dem Haus noch übrig sein wird.
Dem verstrahlten „Mittwoch aus LICHT“ von Karlheinz Stockhausen folgte am Sonnabend unter dem Titel „Der fliegende Holländer“ eine öde Meinungsbildungsveranstaltung von Milo Rau zum Thema Israel, Deutschland und Palästina.
Musiktheater
Wagner-Debakel an der Deutschen Oper: Milo Rau vergeigt „Der fliegende Holländer“
Milo Rau lädt Wagners „Holländer“ an der Deutschen Oper Berlin mit Israel-Debatte auf – und vergisst dabei Stück, Logik und Musik. Die Kritik.
4 Min
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Holocaust-Denkmal und propalästinensischen Protesten. Milo Rau inszeniert Richard Wagner an der Deutschen Oper Berlin.
© Matthias Horn
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