RENAULT: Lange Zeit haben sich die Verantwortlichen von Renault gegen den Einsatz der elektrischen Stabilisationskontrolle in Kleinwagen gesträubt. Die neuen Kriterien des EuroNCAP-Crashtest, bei denen ESP an Bord sein muss, um die Höchstwertung zu erreichen, bewegen auch die Sicherheits-Experten aus Frankreich zum Umdenken. Im August 2004 erzielte das Kompaktmodell als erstes Fahrzeug seiner Klasse die Höchstwertung von fünf Sternen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, gehört ab sofort der Schleuderblocker mit Untersteuerkontrolle USC und Antriebsschlupfregelung ASR in jeder Motor- und Ausstattungsvariante zur Serienausstattung.ANGST: Drängelnde Autofahrer flößen anderen Verkehrsteilnehmern besonders viel Angst ein. Rund 94 Prozent der deutschen Autofahrer sehen in dem zu dichten Auffahren des Hintermannes das größte Risiko im Straßenverkehr, wie aus dem Verkehrssicherheitsreport der AXA hervorgeht. Weiterhin als beängstigend finden sie angetrunkene oder zu schnelle Fahrer.MINI: Neue Einstiegsmotorisierungen bietet Mini ab März für seine Kleinwagenmodelle an. Der kombiartige Clubmann ist dann mit dem aus dem Dreitürer bekannten 95 PS starken 1,4-Liter-Benziner zu haben, der mit 5,4 Litern Super auf 100 Kilometern auskommen soll. Die Kraftübertragung besorgt ein manuelles Sechsganggetriebe, alternativ gibt es eine Automatik mit sechs Stufen. Die Preisliste startet bei 18 200 Euro.OBAMA: Wenige Tage vor der Amtseinführung von Barack Obama hat Cadillac die neue Staatskarosse des 44. US-Präsidenten vorgestellt. Angaben zu Abmessungen, Antrieb oder Ausstattung machte der Konzern zwar nicht. Doch den Fotos nach zu urteilen ist der Wagen mehr als sechs Meter lang.Die Staatslimousine bekommt eine mehr als 15 Zentimeter dicke Karosserie aus schussfestem Spezialstahl und Panzerscheiben. Auch schusssichere Reifen seien für das Auto vorgesehen. Zum ersten Malist das Auto, das das Kennzeichen "USA - 1" trägt, bei der Parade zur Amtseinführung am 20. Januar zu sehen.KIA: Der Hersteller hat in Detroit den neuen Kleinwagen Soul als Pick-up gezeigt. Die Soulster genannte Designstudie wird dabei zum Zweitürer mit Stoffdach und einer Rückbank, die teilweise im Freien steht. Statt dachhoher Seitenwände gibt es im Fond nur zwei Ladebordwände sowie zwei Überrollbügel. Anstelle des Kofferraums trägt der Fünfsitzer eine kleine Pritsche. Zu den Serienchancen der kanariengelb lackierten Studie machte der Hersteller allerdings noch keine Angaben.FISKER: Das amerikanische Unternehmen Fisker will den geplanten Strom-Sportwagen Karma auch als Cabrio bauen. Der offene Viersitzer ist etwas kürzer als das geschlossene Modell, von dem in Detroit die endgültige Serienversion gezeigt wurde. Wie das Coupé soll auch das Cabrio von zwei Elektromotoren mit zusammen gut 294 kW/400 PS angetrieben werden, die den Wagen in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern ermöglichen.KÄLTEWELLE: Die lang anhaltende Kälte in Deutschland hat zahlreiche Autobatterien in den Tod getrieben. Der Pannendienst des ADAC musste zwischen dem 1. und dem 12. Januar 37479 Mal wegen einer defekten Batterie ausrücken. Am meisten unter der Kälte leiden Dieselfahrzeuge. Denn selbst Winterdiesel verträgt nur Temperaturen von minus 20 Grad Celsius, bei niedrigeren Temperaturen flockt er aus und verstopft den Filter. In so einem Fall hilft nur noch eine warme Garage, Pannenhilfe vor Ort ist meist nicht möglich.FREMD GEHEN: Nicht nur im Automobil besorgen Motoren des Volkswagen-Konzerns den Vortrieb: Leicht modifiziert kommen die Aggregate auch in Booten zum Einsatz. Der aus den Audi-Modellen Q7 und A8 bekannte V8-Diesel bewegt beispielsweise das Motorboot "Frauscher 909 Benaco". Dort leistet er satte 350 PS und bietet ein Drehmoment von 700 Nm bei 1 900 Umdrehungen pro Minute. Premiere feiert diese Kombination auf der diesjährigen Wassersportmesse "boot" in Düsseldorf (17. bis 21. Januar 2009).
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