Gestern tagte der VW-Aufsichtsrat in Wolfsburg bis in die späten Abendstunden – jedoch ohne konkretes Ergebnis zu Standort-Schließungen bzw. Stellenabbau. Deshalb hagelt es Kritik von allen Seiten. Branchenexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer: „Wie zu erwarten, wurden keine Beschlüsse beim VW-Aufsichtsrat getroffen, sondern nur allgemeine Ziele – die eigentlich zum großen Teil schon bekannt waren – kommuniziert. Kein Wort zu Werken, kein Wort zur Beschäftigung.“
Autoindustrie
Sachsens Wirtschaftsminister kritisiert VW: „Zwickau ist nicht Wolfsburgs verlängerte Werkbank“
In Sachsen stehe „die Wiege des deutschen Automobilbaus“, so Dirk Panter. Der Wirtschaftsminister formuliert deutliche Erwartungen an die Zukunft des Standorts.
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VW will massiv Personal abbauen und Werke schließen. Auch Zwickau ist als Standort in Gefahr. 8000 Menschen arbeiten dort.
© Jan Woitas/dpa
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