Immer wieder bildeten sich beim Einlass kleine Schlangen, sagte ein Sprecher am Sonntag. Insgesamt sahen ihm zufolge rund 3500 Besucherinnen und Besucher am Samstag und Sonntag die Ausstellung von Wolfgang Mattheuer mit dem Titel „Der Nachbar, der will fliegen“ und die „Potsdamer Schrebergärten“ von Stan Douglas. Zur Eröffnung legte auch ein DJ auf, der schon in den 1990er Jahren im früheren Terrassenrestaurant auftrat.
Das Ausstellungsgebäude war in den 1970er Jahren erbaut worden und in der DDR als Gaststätte „Minsk“ ein beliebtes Ausflugsziel in Potsdam. Noch in der Bundesrepublik wurde dort einige Jahre ein Restaurant betrieben. Seitdem verfiel das Haus zunehmend, auch ein Abriss war zwischenzeitlich vorgesehen.
2019 erwarb Plattners Stiftung den Bau, um ihn zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Ausstellungsmacher hoffen, dass das neu sanierte Areal mit den Terrassen und mehreren Brunnen mit Blick auf die Innenstadt wieder ein beliebter Ausflugsort wird. Kurz vor der Eröffnung des Hauses sagte Plattner (78), er sei von der Architektur des einstigen DDR-Baus begeistert gewesen. Der Kunstmäzen schuf in Potsdam bereits das Museum Barberini, das sich zu einem Besuchermagneten entwickelt hat.
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