Mit dem Schiff durch die Stadt

Berliner Wasserstrassen

kat
2 Min

Man kann Berlin zu Fuß erkunden -und sich gut dabei fühlen. Man kann Berlin aber auch vom Wasser aus entdecken -und beeindruckt, ja sogar überrascht sein, wie anders sich die Großstadt von der Wasserseite präsentiert. Häufig wird man erst durch andere dazu angeregt, mal wieder einen Dampfer zu besteigen; Freunde aus München oder Hamburg etwa, denen man etwas Besonderes bieten will, ohne dabei die Liste der Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchlauf abzuarbeiten.Wer die Geschichte der Stadt kennt, der weiß, Berlin wurde aus dem Kahn erbaut. Über die Arterien Havel und Spree kamen die Güter, mit denen der Berufsstand der Schiffer über die Jahrhunderte eine Millionenmetropole großgezogen hat. Vom Boot aus gesehen ziehen die Innenbezirke wie ein modernes Lebensgefühl aus Stein, Glas, Chrom und Marmor am Betrachter vorbei. Und überrraschen selbst gebürtige Berliner immer wieder mit neuen Ansichten: hier ein Restaurantschiff, da eine luftige Badeinsel, dort der Eingang zu einer unterirdischen Welt. Hinter fast jeder Flußbiegung wird man Zeuge der vielschichtigen Entwickung der Stadt.In den Randbezirken lockt hingegen eher das Naturerlebnis. Eine etwa 3 000 Hektar große Seenlandschaft, die durch Spree und Havel sowie unzählige idyllische Kanäle miteinander verbunden ist, gibt den perfekten Ausgangspunkt für Segeltörns und Touren mit dem Kanu oder Motorboot. Wer selbst kein Boot steuern kann, der bucht eine der zahlreichen Schiffsrundfahrten in und um Berlin. Die schönsten Touren und Ausflugstipps stellen wir Ihnen in unserem Spezial auf den nächsten beiden Seiten vor. (kat.)------------------------------Foto: Mehr als 180 Kilometer schiffbare Wasserwanderwege führen direkt durch die Hauptstadt.

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