Die unangemeldete, größtenteils friedliche Protest-Aktion wurde nach fast drei Stunden aufgelöst. Der Umgang mit einem wilden Aktivisten-Camp, das sich im Monbijou-Park in Mitte gebildet hatte, war dagegen am Nachmittag zunächst unklar. Die Polizei teilte nach Prüfung mit, es handele sich um eine spontane politische Versammlung, die Menschen dürften bleiben, aber müssten die Zelte abbauen. Die Organisatoren der Proteste warfen der Polizei teils Gewaltausübung beim Auflösen rund um das Brandenburger Tor vor. Menschen seien geschlagen und an den Haaren gezogen worden, die Polizei äußerte sich zunächst dazu nicht.
„Extinction Rebellion“ am Montag
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Umwelt-Aktivisten blockieren den Verkehr am Brandenburger Tor, richten ein Camp im Monbijoupark ein. Die Polizei setzt Lösungsmittel ein – und offenbar Gewalt.
Dominik Bardow
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Sitzblockade am Brandenburger Tor. Die Studentinnen Anna (r.) und Lea (2. v. r.) von „Extinction Rebellion“.
© Dominik Bardow
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